Wegen Deepfakes: Chinesischen Schauspielern droht Arbeitslosigkeit

Der berühmte Schriftsteller Ning Hangyi, der als "chinesischer Hitchcock" gilt und dessen Bestseller-Thriller nun in russischer Übersetzung erscheinen, ist nach Moskau gekommen. Im Gespräch mit Journalisten kam er nicht umhin, auf die Frage nach dem Einsatz von künstlicher Intelligenz einzugehen – sowohl in der Literatur als auch in der Kunst im Allgemeinen. Seinen Worten zufolge verdrängen KI-Inhalte echte Menschen aus den kreativen Berufen. Ning äußerte zudem Zweifel daran, dass Werke, die vollständig von neuronalen Netzen geschaffen wurden, künstlerischen Wert besitzen können, da neuronale Netze nicht in der Lage seien, echte menschliche Gefühle zu empfinden und sich auf persönliche Erfahrungen zu stützen. Der Schriftsteller betonte:
"Wenn es um den Einfluss der KI auf das kreative Schaffen geht, kann ich mich nicht darüber freuen. Denn die mit ihrer Hilfe erstellten Videos verdrängen echte Menschen. In China sind viele Schauspieler, die jahrelang Schauspielkunst gelernt haben, aufgrund solcher Videos vom Verlust ihres Arbeitsplatzes bedroht."
Zuvor wurde berichtet, dass die Hollywood-Talentagentur WME einen Vertrag mit dem Start-up Loti abgeschlossen hat, um ihre Künstler vor Deepfakes zu schützen. Die Experten des Unternehmens, das sich auf Software zur Aufdeckung nicht autorisierter Inhalte im Internet spezialisiert hat, werden gefälschte Bilder und Audioaufnahmen der Kunden identifizieren und Maßnahmen zu deren Entfernung ergreifen.
Mehr zum Thema ‒ Neuralnetz statt Animatoren und Schauspielern? Wie KI das Filmschaffen verändert
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.