Liveticker Ukraine-Krieg: Russisches Militär rückt in der Volksrepublik Donezk weiter vor

13.09.2026 20:39 Uhr
20:39 Uhr
Kiew setzt Drohnenterror gegen russische Regionen fort
In der Zeitspanne von 8 Uhr bis 20 Uhr Moskauer Zeit hat Russlands Luftverteidigung insgesamt 140 ukrainische unbemannte Fluggeräte über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Kaluga, Kursk, Orjol, Rostow, über der Republik Krim und den Gewässern des Schwarzen Meeres zerstört.
Wie das Verteidigungsministerium in Moskau bekannt gibt, setzte das ukrainische Militär bei den Angriffen am Sonntag Starrflüglerdrohnen ein.
20:26 Uhr
Tschechien: Polen halten ihren Landsmann für einen Ukrainer und verprügeln ihn
Polnische Staatsbürger haben in Tschechien auf einen Landsmann eingeschlagen, weil sie ihn irrtümlich für einen Ukrainer gehalten haben. Dies berichtete das Nachrichtenportal The Warsaw.
Kuba Heisig aus Chorzów sei mit einem Lastenfahrrad entlang der Grenzen Oberschlesiens unterwegs gewesen, heißt es in dem Bericht. Er habe Geld für die Behandlung seiner schwangeren Partnerin gesammelt, bei der Krebs diagnostiziert worden sei.
Im Zentrum der tschechischen Stadt Ostrava sei der Mann von mehreren Personen zu Boden gerissen und getreten worden. Dem Bericht zufolge riefen die Angreifer dem Mann zu, er sei "Ukrainer und ein Banderist".
"Er wurde von Polen geschlagen", heißt es im Bericht weiter. "Sie hielten seine gelb-blaue Mütze in den Farben Oberschlesiens irrtümlich für eine ukrainische Kopfbedeckung."
Zuvor berichteten polnische Medien, die Zahl der Straftaten gegen Ukrainer sei in Polen in den vergangenen sechs Monaten um ein Drittel gestiegen. Auch polnische Staatsbürger, die von ihren Mitbürgern fälschlicherweise für Ukrainer gehalten würden, seien mitunter betroffen.
20:02 Uhr
Russische Luftstreitkräfte nehmen gegnerische Stellungen auseinander (Video)
Einheiten der russischen Luft- und Weltraumkräfte (WKS) haben temporäre Truppenstandorte des Gegners in der Nähe der Ortschaft Preobraschenka im Gebiet Oblast Saporoschje mit FAB-250-Gleitbomben bombardiert. Russlands Verteidigungsministerium teilt entsprechende Aufnahmen auf Telegram.
19:31 Uhr
Angriffe mit Präzisionswaffen: Russland nimmt weitere militärische Ziele in der Ukraine ins Visier
Die russischen Streitkräfte haben tagsüber am Sonntag weitere kombinierte Angriffe auf Anlagen in der Ukraine durchgeführt, die im Interesse des Militärs genutzt werden. Dabei kamen luftgestützte Präzisionswaffen und Kampfdrohnen zum Einsatz. Dies geht aus einer Mitteilung des russischen Verteidigungsministeriums hervor.
Laut der Behörde in Moskau wurden folgende Ziele getroffen:
- drei Logistikzentren, eine Fertigungsstätte für Drohnen sowie ein Lager für Raketen- und Artilleriewaffen sowie Munition in Odessa;
- ein Logistikzentrum sowie mehrere Produktionsstätten für Drohnen im Gebiet Odessa;
- ein Trockenfrachter, der Militärgüter transportierte, und zwei Umspannwerke im Hafen von Odessa;
- Einrichtungen der Eisenbahninfrastruktur in den westlichen Regionen der Ukraine, die für die Beförderung von militärischen Gütern aus europäischen Ländern eingesetzt werden.
18:56 Uhr
Trump fordert von Selenskij, Angriffe auf russische Ölraffinerien einzustellen
US-Präsident Donald Trump hat bei seinem Besuch in Irland erklärt, der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij müsse "aufhören, den Dieselkraftstoff in Russland lahmzulegen".
Kiew könne "andere Ziele" angreifen, aber keine Raffinerien zur Herstellung von Diesel, "weil es eine Dieselknappheit verursacht", sagte Trump.
Die Knappheit stehe nicht im Zusammenhang mit der Lage im Nahen Osten – sie sei auf den Konflikt zwischen Russland und der Ukraine zurückzuführen.
18:26 Uhr
Sewastopol: Waldbrand und Wohnhäuser in Flammen nach ukrainischen Drohnenangriffen
Russlands Flugabwehrkräfte und mobile Feuergruppen haben am Sonntag in Sewastopol 15 ukrainische unbemannte Fluggeräte vom Himmel geholt. Dies gibt der Gouverneur Michail Raswoschajew auf der Plattform Max bekannt.
In der Nähe der Großstadt auf der Krim sei durch herabfallende Trümmerteile ein Waldbrand ausgebrochen, teilt der Beamte weiter mit. Die Einsatzkräfte seien vor Ort im Einsatz.
Wie es heißt, explodierte eine ukrainische Drohne in einer Gartensiedlung bei Sewastopol, wobei ein privates Wohnhaus Feuer gefangen habe. Herabfallende Trümmerteile hätten ein Eigenheim in einer weiteren Gartensiedlung in Brand gesetzt. Mitarbeiter des Katastrophenschutzes seien ebenfalls im Einsatz.
18:03 Uhr
Präsidentenberater: Russland hat seine Haltung zur Ukraine-Krise nicht verschärft
Der Friedensprozess im Ukraine-Konflikt sei im Gange, sagte der Berater des russischen Präsidenten, Juri Uschakow, gegenüber der Agentur Westi. "Und wir hoffen, dass er früher oder später zu einem positiven Ergebnis führen wird", fügte er hinzu.
Russland habe seine Haltung zur Beilegung des Konflikts nicht verschärft, so der Präsidentenberater.
Und weiter:
"Ich würde sagen, die Anforderungen sind dieselben. Es gibt keine Verschärfung. Wir würden uns lediglich wünschen, dass diesen Anforderungen früher oder später – und lieber früher – Genüge getan wird."
Wie Uschakow betonte, bildeten die beim Treffen der Präsidenten Russlands und der USA in Anchorage, Alaska, 2025 erzielten Vereinbarungen nach wie vor den Kern des Friedensprozesses. Dieser sei "zwar langwierig, aber zugleich auch komplex".
17:39 Uhr
Nach Befreiung von Wessjoloje in der DVR: Russisches Militär rückt weiter vor
Die Kontrolle über die Ortschaft Wessjoloje in der Volksrepublik Donezk (DVR) ermöglichte es, logistische Routen der ukrainischen Streitkräfte in diesem Frontabschnitt zu kappen und Voraussetzungen für einen weiteren Vorstoß in Richtung Dobropolje zu schaffen. Dies teilt Russlands Verteidigungsministerium mit. Die Behörde gab am Samstag die Befreiung der Ortschaft durch die Stoßtrupps des Truppenverbands Mitte bekannt.
Kiewer Kräfte hätten Wessjoloje zur Verteidigung und zur Versorgung ihrer Stoßtrupps genutzt, heißt es in der Mitteilung.
Nachdem die Drohnenpiloten gegnerische Stellungen, Erdbunker und Nachschubwege identifiziert hätten, seien die Ziele mit unbemannten Fluggeräten und Artillerie angegriffen worden. Die russischen Einheiten seien anschließend heimlich in kleineren Gruppen vorgerückt, um keine Aufmerksamkeit zu erregen.
"Der Gegner musste systematisch aus Häusern und Deckungen vertrieben werden, wobei ein Gebäude nach dem anderen gesäubert wurde", so das Verteidigungsministerium in Moskau.
17:09 Uhr
Kamikazedrohnen treffen Logistikzentren der Ukraine im Raum Nikolajew (Video)
Aufnahmen des russischen Verteidigungsministeriums zeigen Explosionen nach Angriffen auf Versorgungsknotenpunkte der ukrainischen Streitkräfte bei Nikolajew. Es seien dabei Kamikazedrohnen vom Typ "Geran-4 Seeker" eingesetzt worden, teilt die Behörde in Moskau mit.
16:38 Uhr
Kreml: Wiederaufnahme der Ukraine-Gespräche in naher Zukunft möglich
Moskau halte es für möglich, dass die Verhandlungen zur Ukraine im Oktober wiederaufgenommen würden, erklärte der Kremlsprecher Dmitri Peskow gegenüber russischen Journalisten am Sonntag.
Ferner ging der Kremlsprecher auf eine Äußerung des ukrainischen Präsidenten Wladimir Selenskij ein, Kiew werde auf Angriffe auf die Energieinfrastruktur mit gleichen Mitteln reagieren.
"Dies ist eine neue Aussage in eskalierender Manier", sagte Peskow. Für das Kiewer Regime werde die Lage jeden Tag schwieriger, fügte der Sprecher hinzu.
Und weiter:
"Ob sie nun eine kriegslustige, provokative Erklärung abgeben oder nicht, unser Militär weiß ganz genau, was zu tun ist und wie."
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.