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Liveticker Ukraine-Krieg: Russlands Armee befreit vier weitere Orte

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Russlands Armee befreit vier weitere OrteQuelle: Sputnik © Stanislaw Krassilnikow
  • 30.07.2026 15:13 Uhr

    15:13 Uhr

    Dorf im Gebiet Saporoschje unter ukrainischem Beschuss – eine Tote

    Kiews Militär hat bei einem Artillerieangriff auf das Dorf Blagoweschtschenka im Gebiet Saporoschje eine Zivilistin getötet. Das berichtet der Gouverneur der Region, Jewgeni Balizki. In einer Meldung auf Telegram schreibt er:

    "Im Dorf Blagoweschtschenka des Gemeindekreises Kamenka-Dneprowskaja haben Kiews Militante einen massiven Artillerieangriff gegen Wohngebiete unternommen. Durch den Beschuss kam eine Einheimische ums Leben."

    Balizki fügte hinzu, dass außerdem das Gebäude des dörflichen Kindergartens unter Beschuss genommen worden sei. Zu diesem Zeitpunkt befanden sich darin keine Kinder, auch unter den 15 Mitarbeitern wurde niemand verletzt. Das Gebäude erlitt allerdings erhebliche Beschädigungen.

  • 14:22 Uhr

    Nach Explosionen in der Ukraine: Polen lässt Kampfjets aufsteigen

    Es war eine unruhige Nacht in Osteuropa: In mehreren ukrainischen Städten waren Explosionen zu hören, Polen schickte vorsorglich Kampfflugzeuge in die Luft. Im polnischen Luftraum tauchte zudem ein unbekanntes Objekt auf, das jedoch schnell wieder vom Radar verschwand.

    Lesen Sie dazu mehr hier auf unserer Webseite.

  • 13:27 Uhr

    Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums

    In seinem täglichen Frontbericht gibt Russlands Verteidigungsministerium die Verluste des ukrainischen Militärs während des vergangenen Tages bekannt.

    Der Meldung zufolge hat die ukrainische Armee im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Nord über 195 Soldaten, zwei gepanzerte Kampffahrzeuge und vier Autos verloren.

    Einheiten des Truppenverbands West haben günstigere Stellungen bezogen, wobei Kiews Militär bis zu 220 Kämpfer verlor. Drei gepanzerte Kampffahrzeuge, 18 Autos, ein Artilleriegeschütz und zwei Eloka-Anlagen wurden ausgeschaltet.

    Auch der Truppenverband Süd verbesserte seine taktische Position. Die Ukraine verlor an dem entsprechenden Frontabschnitt bis zu 155 Soldaten, vier gepanzerte Kampffahrzeuge und 31 Autos.

    Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Mitte beliefen sich die ukrainischen Verluste auf bis zu 350 Soldaten. Zudem wurden vier gepanzerte Fahrzeuge und elf Autos zerstört.

    Die Einheiten des Truppenverbands Ost setzten ihren Vormarsch gegen die ukrainische Verteidigung fort, wobei Kiews Militär über 375 Soldaten, sechs gepanzerte Kampffahrzeuge, elf Autos und ein Geschütz verlor.

    Durch Feuereinwirkung des Truppenverbands Dnjepr verloren die ukrainischen Streitkräfte bis zu 40 Soldaten. Elf Autos und eine Eloka-Anlage wurden zudem zerstört.

    Russische Luft- und Artillerieangriffe trafen Objekte der ukrainischen Militärinfrastruktur an 143 Orten, wobei unter anderem die Abschussanlage eines Luftabwehrkomplexes vom Typ Petschora zerstört wurde. Die russische Luftabwehr fing ihrerseits entlang der gesamten Frontlinie 13 Lenkgleitbomben, zwei HIMARS-Geschosse und 712 Starrflügler-Drohnen ab.

  • 12:42 Uhr

    Russlands Streitkräfte befreien vier weitere Orte

    Die russische Armee hat insgesamt vier weitere Ortschaften in den Gebieten Charkow und Sumy sowie in der Donezker Volksrepublik befreit. Russlands Verteidigungsministerium berichtet dazu:

    "Einheiten des Truppenverbands Nord haben durch offensive Gefechtsführung die Siedlungen Jurtschenkowo im Gebiet Charkow, sowie Mogriza und Malaja Slobodka im Gebiet Sumy unter Kontrolle gebracht."

    Weiteren Angaben der Behörde zufolge befreiten Einheiten des Truppenverbands Mitte die Ortschaft Krasnojarskoje in der Donezker Volksrepublik.

  • 11:28 Uhr

    Ukrainische Angriffe töten und verwunden Zivilisten im Gebiet Saporoschje

    Ein Zivilist ist bei den ukrainischen Angriffen auf das Gebiet Saporoschje ums Leben gekommen, insgesamt acht weitere wurden verwundet. Jewgeni Balizki, Gouverneur der Region, berichtet dazu:

    "Im Gemeindekreis Kuibyschew hat der Gegner an der Einfahrt zum Dorf Smirnowo mit einer Drohne einen Pkw angegriffen: Leider ist eine Person an Ort und Stelle gestorben, eine zweite wurde mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus eingewiesen."

    Balizki meldete weiter, dass drei weitere Personen am gleichen Ort durch einen Drohnenangriff auf einen Kleinbus verletzt wurden. Zwei weitere Insassen eines Pkws wurden im Gemeindekreis Akimowka verletzt. Bei Angriffen gegen Wohnhäuser in den Dörfern Winogradnoje und Schiroki Lan wurden ebenfalls zwei Menschen verwundet.

  • 10:42 Uhr

    Durchsuchungen in zahlreichen ukrainischen Wehrämtern

    Über 100 Wehrämter in der Ukraine werden im Rahmen der so genannten Operation "Saubere Einberufung" durchsucht. Dies berichtet das staatliche Ermittlungsbüro des Landes. Die Behörde kündigte an, dass vor allem Fälle der Freilassung von Rekruten gegen Geld sowie Misshandlungen und Folter von Wehrpflichtigen untersucht werden sollen.

    Zuvor hatte das ukrainische Verteidigungsministerium am 17. Juni Untersuchungen in Wehrämtern angekündigt, nachdem es Berichte über Misshandlungen, Einschüchterungen und illegale Festnahmen von Wehrpflichtigen in Odessa gegeben hatte. Am 21. Juli sagte der Rada-Abgeordnete Alexei Gontscharenko, dass zwischen Dezember 2025 und Juni 2026 insgesamt 208 Fälle von Gesetzesbruch durch ukrainische Wehrämter festgestellt worden seien.

    Im Internet kursieren zahlreiche Videoaufnahmen, auf denen Angehörige der ukrainischen Musterungsbehörden Männer zusammenschlagen und gewaltsam verschleppen. Wehrpflichtige versuchen, sich der Mobilmachung durch Flucht oder Verstecken zu entziehen, auch der gewaltsame Widerstand durch Brandstiftungen in Wehrämtern nimmt zu.

  • 09:59 Uhr

    Gebiet Belgorod: Zivilist bei ukrainischen Angriffen getötet

    Während des vergangenen Tages hat das ukrainische Militär das russische Grenzgebiet Belgorod insgesamt 59 Mal unter Einsatz von Drohnen und Mehrfachraketenwerfern angegriffen. Dies berichtet der Interimsgouverneur der Region, Alexander Schuwajew. Bei den Angriffe sei eine Person ums Leben gekommen, so Schuwajew weiter:

    "Bei einem terroristischen Angriff des ukrainischen Militärs im Kreis Krasnaja Jaruga ist ein Zivilist ums Leben gekommen. Mein aufrichtiges Beileid gilt seinen Hinterbliebenen. In Belgorod und im Kreis Schebekino wurden zwei Menschen verwundet, darunter ein Kind."

    Schuwajew fügte hinzu, dass das verwundete Kind, ein 15-jähriger Junge, mittelschwere Verletzungen erlitten habe und in ein Krankenhaus eingewiesen worden sei.

  • 09:02 Uhr

    "Das ist ein Ultimatum" – Lawrow weist westliche Forderungen zu Waffenruhe zurück

    Russlands Außenminister Sergej Lawrow hat dem Westen vorgeworfen, terroristische Methoden der Ukraine zur weiteren Eskalation des Konflikts mit Russland zu nutzen.

    Das gesamte Video dazu finden Sie hier auf unserer Webseite.

  • 08:23 Uhr

    Russland meldet massive Angriffe gegen ukrainische Militärinfrastruktur

    Russlands Streitkräfte haben nach Angaben des Verteidigungsministeriums des Landes in der vergangenen Nacht zahlreiche militärische Ziele in der Ukraine angegriffen. Bei den Attacken kamen land-, luft- und seegestützte Präzisionswaffen sowie Drohnen zum Einsatz. Das Ministerium meldet dazu:

    "Es wurden militärische Flugplätze, Unternehmen des militärisch-industriellen Komplexes, militärische Telekommunikations- und Logistikzentren in den Städten Kiew und Lwow sowie in den Gebieten Iwano-Frankowsk, Schitomir, Rowno, Winniza und Dnjepropetrowsk getroffen."

    Nach Angaben der Behörde dienten die Ziele unter anderem zur Herstellung und Lagerung von Raketen und Drohnen sowie zur Luftüberwachung.

    Zudem seien im Hafen von Odessa und den umliegenden Gewässern insgesamt drei Frachtschiffe getroffen worden, die Waffen und militärische Güter transportiert hätten.

  • 07:24 Uhr

    Russland fängt in der Nacht über 250 ukrainische Drohnen ab

    Im Verlaufe der vergangenen Nacht haben Russlands Luftabwehrkräfte insgesamt 258 ukrainische Drohnen abgeschossen. Wie das russische Verteidigungsministerium bekannt gibt, wurden die Drohnen über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Woronesch, Wolgograd, Pensa, Rostow, Tambow, Krasnodar, der Krim, der Teilrepublik Adygeja sowie über dem Schwarzen und Asowschen Meer zerstört.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.