
USA verlegen Patriot-Systeme nach Saudi-Arabien und Katar – für Fall einer neuen Eskalation

Die USA haben in den vergangenen Wochen zwei zusätzliche Patriot-Flugabwehrbatterien nach Saudi-Arabien und Katar verlegt, um Öl- und Gasanlagen zu schützen. Damit versicherten sie Riad und Doha offenbar, dass ihre Infrastruktur geschützt werde, sollte US-Präsident Donald Trump großangelegte Angriffe auf Iran wieder aufnehmen, berichtet Axios.

Eine Batterie wurde im vergangenen Monat nach Saudi-Arabien verlegt, um eine große Ölanlage zu schützen, die andere nach Katar zum Schutz einer Erdgas-Anlage. Der Sprecher des US-Zentralkommandos (CENTCOM), Kapitän Tim Hawkins, wollte sich dazu nicht äußern.
Dem Bericht zufolge benötigen die USA Zugang zum saudischen Luftraum, um erneute Angriffe auf Iran führen zu können. Riad dürfte diesen Zugang jedoch kaum gewähren, wenn nicht sichergestellt ist, dass die eigene Ölinfrastruktur geschützt wird.
Die Verlegungen erfolgen zu einem Zeitpunkt, an dem Trump erwägt, seine Bombardierung Irans innerhalb weniger Wochen wieder aufzunehmen. Dabei drohte er, das Land zu vernichten, sollte es seinen Forderungen nicht nachkommen.
Trump hatte zuvor den Vorschlag Teherans abgelehnt, die Straße von Hormus wieder zu öffnen und zu Atomverhandlungen zurückzukehren, wenn Washington die Feindseligkeiten beendet und seine Seeblockade aufhebt. Er bezeichnete das Angebot als "nicht gut genug".
Washington verlegt zudem Kriegsschiffe, Kampfflugzeuge und Truppen in die Region, um auf eine mögliche Rückkehr zum Krieg vorbereitet zu sein. Eine weitere Trägerkampfgruppe mit Tausenden Marines soll bis Ende November in die Region entsandt werden. Ein US-Regierungsvertreter sagte, damit könnte die Zahl auf insgesamt drei Trägerkampfgruppen und "noch deutlich mehr Feuerkraft" steigen.
Der Krieg gegen Iran hat die Patriot-Batterien und deren Abfangraketen bei den US-Verbündeten stark dezimiert und die verfügbaren Systeme erheblich beansprucht. Das US-Militär zieht zudem Munition aus anderen regionalen Kommandobereichen ab und verlagert sie nach Nahost. Dies schürt Befürchtungen hinsichtlich der Einsatzbereitschaft der USA in anderen Regionen.
Mehr zum Thema – Wall Street Journal: Zu spät, um US-Raketenproduktion zu erhöhen
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.