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Liveticker Ukraine-Krieg: Trump erklärt Energiewaffenruhe – Selenskij ahnungslos, Moskau schweigt

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Trump erklärt Energiewaffenruhe – Selenskij ahnungslos, Moskau schweigtQuelle: Gettyimages.ru © Roberto Schmidt
  • 11.10.2026 21:00 Uhr

    21:00 Uhr

    Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

  • 20:57 Uhr

    Selenskij zu Trumps Waffenruhe-Ankündigung: Armee hat Befehle bekommen

    Nach der Ankündigung eines "energetischen Waffenstillstands" in der Ukraine durch US-Präsident Donald Trump erklärte der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij in einer Videobotschaft, die Streitkräfte seines Landes hätten "alle entsprechenden Befehle" erhalten. 

    Um welche Befehle es sich handelt, präzisierte Selenskij nicht. Er betonte jedoch, dass die Ukraine jedes reale und verlässliche Format einer Waffenruhe und Beilegung unterstützen werde.

  • 20:41 Uhr

    EU stellt der Ukraine weitere Finanzierung für Drohnen und Raketen bereit

    Die Europäische Union will der Ukraine in der kommenden Woche zusätzliche Mittel für den Erwerb von Drohnen und Raketen bereitstellen. Dies teilt EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen auf X (Twitter) nach einem Telefonat mit dem ukrainischen Präsidenten Wladimir Selenskij mit. Zum genauen Umfang der neuen Tranche, den Finanzierungsquellen sowie dem Zeitplan macht von der Leyen keine näheren Angaben.

  • 20:18 Uhr

    Flugabwehr schießt mehr als 110 ukrainische Drohnen über Russland ab

    Einheiten der russischen Flugabwehr haben im Laufe des Tages 112 unbemannte Flugzeuge der Ukraine abgefangen und zerstört. Laut dem Verteidigungsministerium wurden die Drohnen zwischen 8 und 20 Uhr (Moskauer Zeit) über acht Regionen Russlands vom Himmel geholt.

  • 19:57 Uhr

    Bessent bezeichnet europäische Position zu Diesel-Deal als Heuchelei

    US-Finanzminister Scott Bessent bezeichnete die europäische Kritik am Diesel-Deal mit Russland als Heuchelei.

    In einem Kommentar für den Sender Fox News macht er darauf aufmerksam, dass Europa selbst russische Energie kaufe und Russland damit mehr Geld als der Ukraine bereitstelle. Bessent betont:

    "Ihre Erklärungen, dass wir keine Pause bei den Dieselpreisen bekommen dürfen, sind daher totale Heuchelei."

    Dem Minister zufolge sind russische Diesel-Lieferungen für die USA vorteilhaft. Die Sanktionen gegen Russland hemmen das Abkommen nicht.

  • 19:40 Uhr

    Russische Truppen treffen ein Logistikzentrum und einen Frachter

    Die russischen Streitkräfte haben ein Logistikzentrum im Ort Ternowka des Gebietes Nikolajew getroffen. Laut dem Verteidigungsministerium in Moskau wurde die Anlage für die Lagerung von Militärausrüstung und Dual-Use-Gütern verwendet.

    Außerdem griff Russland einen Frachter auf dem Weg in den Hafen von Tschernomorsk an. Das Schiff war mit militärischen Gütern beladen.

  • 19:24 Uhr

    Finanzministerium in Kiew legt die Summe der Zahlungen an IWF und Weltbank bis 2061 offen

    Zwischen 2026 und 2061 muss die Ukraine im Rahmen des Schuldendienstes 32,95 Milliarden US-Dollar an den Internationalen Währungsfonds und die Weltbank zahlen, heißt es in einem Bericht des ukrainischen Finanzministeriums.

    Gleichzeitig muss Kiew 67,86 Milliarden US-Dollar, 22,52 Milliarden US-Dollar sowie 11,51 Milliarden Sonderziehungsrechte (SZR) als Tilgung der Kapitalschuld zurückzahlen. Der Wechselkurs der SZR liegt bei etwa 1,35 US-Dollar pro SZR.

    Die Gesamtsumme der ukrainischen Zahlungen an den IWF und die Weltbank bis 2061 beläuft sich auf fast 138,9 Milliarden US-Dollar.

  • 18:50 Uhr

    Fico: Bald werden Europäer teuren US-Diesel russischen Ursprungs tanken

    Der slowakische Ministerpräsident Robert Fico kritisiert die EU für ihre Sanktions- und Energiepolitik. Während die USA und Russland ihre eigenen nationalen Interessen verfolgten, verhänge die EU Sanktionen und Embargos, die zu hohen Dieselpreisen und Versorgungsengpässen führten. Fico warnt "unsere proamerikanischen und russophoben Politiker", dass Europa künftig möglicherweise teuren amerikanischen Diesel russischen Ursprungs tanken müsse:

    "Nur in der Europäischen Union kann so etwas geschehen. Sie ist besessen von Hass und unfähig, die Realität zu begreifen."

    Das Video gibt es hier auf unserer Website zu sehen.

  • 18:23 Uhr

    Bericht: Beziehungen zwischen Trump und Selenskij auf tiefstem Stand seit Treffen im Februar

    Die Beziehungen zwischen US-Präsident Donald Trump und dem ukrainischen Machthaber Wladimir Selenskij sind in der schlechtesten Verfassung seit dem berüchtigten Treffen im Februar 2025 im Weißen Haus, erklärt das Wall Street Journal.

    Demnach droht die Welle der Kritik gegen Selenskij, die europäischen Bemühungen zunichtezumachen. Während der vergangenen 18 Monate hat Europa die USA davon abgehalten, ihre Unterstützung für die Ukraine einzustellen.

  • 17:56 Uhr

    Trump kündigt Waffenruhe im Energiebereich an – Selenskij überrascht

    Russland und die Ukraine haben einen "energetischen Waffenstillstand" vereinbart. Dies verkündete Donald Trump in einem Beitrag auf Truth Social. Laut dem US-Präsidenten trete die Maßnahme sofort in Kraft. Zudem warnt Trump die beiden Parteien davor, die Waffenruhe zu brechen.

    Der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij erklärte gegenüber Axios, dass ihn die Ankündigung überrasche. Sollte Russland dem Waffenstillstand im Energiebereich aber zustimmen, werde die Ukraine ihn akzeptieren.

    Moskau kommentierte Trumps Erklärung bislang nicht.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.