International

Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Armee greift Logistik- und Energieobjekte in der Ukraine an

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Armee greift Logistik- und Energieobjekte in der Ukraine an© Urheberrechtlich geschützt
  • 26.10.2026 09:46 Uhr

    09:46 Uhr

    FSB nimmt zwei ukrainische Agenten fest

    Russlands Inlandsgeheimdienst FSB hat einen Terroranschlag vereitelt, der von zwei ukrainischen Agenten vorbereitet wurde. In einer Pressemitteilung meldet die Behörde dazu:

    "Der Föderale Sicherheitsdienst der Russischen Föderation hat die Sabotage- und Terrortätigkeit von zwei Männern der Jahrgänge 1991 und 1998 aus dem Südkaukasus unterbunden, die vom Sicherheitsdienst der Ukraine (SBU) angeworben wurden und einen Terroranschlag vorbereiteten."

    Der Meldung zufolge haben die beiden Verdächtigten unter Anweisungen eines Mitarbeiters des SBU Drohnenbauteile und Sprengsätze aus Verstecken in den Gebieten Kaluga und Smolensk beschafft, um die Drohnen anschließend für Angriffe gegen ein Energieobjekt und ein Objekt der Moskauer Luftabwehr vorzubereiten:

    "Sie hatten den Auftrag, die Angriffsdrohnen einzurichten, sie an die Startstelle im Gebiet Moskau zu bringen und sie vor dem Flug einzuschalten. Weiter hätten die Drohnen aus der Ukraine ferngesteuert werden sollen."

    Während ihrer Vorbereitungen wurden die beiden Verdächtigten vom FSB festgenommen. Ein Strafverfahren wegen Teilnahme an einer terroristischen Vereinigung wurde eingeleitet. Im Falle einer Verurteilung drohen den Männern bis zu 15 Jahre Haft.

  • 08:50 Uhr

    Massiver ukrainischer Angriff auf Woronesch – zwei Tote

    In der vergangenen Nacht und am Frühmorgen des heutigen Montags haben ukrainische Drohnen die Stadt Woronesch angegriffen. Wie der Gouverneur des Gebiets Woronesch, Alexander Gussew, meldet, wurden über der Stadt mehr als 70 Drohnen abgeschossen.

    Beim Angriff kamen nach vorläufigen Angaben zwei Männer der Jahrgänge 1960 und 1973 ums Leben. Zudem wurden 17 weitere, darunter ein Kind, verwundet. Bei den meisten Verwundeten handelt es sich nach Gussews Angaben um Fahrgäste eines Zugs, der durch einen Vorort von Woronesch unterwegs war.

    Die Russische Bahn meldete, dass ein Waggon des Zugs Moskau – Anapa durch Drohnenwrackteile beschädigt wurde, wobei fünf Fahrgäste Verletzungen erlitten. Wegen eines Spannungsabfalls musste der Zugverkehr am entsprechenden Streckenabschnitt eingestellt werden.

    Der Gouverneur berichtet zudem von zahlreichen Gebäudebeschädigungen in der Stadt:

    "Zu Bränden kam es an einigen Industriebetrieben (ohne schwerwiegende Folgen), einem Geschäftszentrum in der Stadtmitte, einem Wohnblock, zwei Datschasiedlungen, einem Schulstadion und einem Garagenkomplex. Schäden an Fassaden und Fenstern werden in fast allen Stadtteilen erfasst."

    Russlands Ermittlungskomitee hat im Zusammenhang mit dem Angriff ein Strafverfahren wegen Terroranschlags eingeleitet.

  • 07:46 Uhr

    Ukraine greift Melitopol in der Nacht an

    Das ukrainische Militär hat in der Nacht einen massiven Drohnenangriff gegen die Stadt Melitopol im Gebiet Saporoschje ausgeführt. Wie der Gouverneur der Region, Jewgeni Balizki, berichtet, wurde vor allem das Stadtzentrum angegriffen. Drei Menschen, darunter zwei Kinder, seien verwundet worden:

    "Beim Angriff auf Privathäuser wurden Kinder der Jahrgänge 2015 und 2016 sowie ein Mann des Jahrgangs 1961 verletzt. Sie werden medizinisch versorgt."

    Balizki fügt hinzu, dass zudem mehrere Wohnhäuser und Verwaltungsgebäude beschädigt wurden. Notdienste seien vor Ort im Einsatz.

  • 07:15 Uhr

    Russische Armee greift weiter Logistik- und Energieobjekte in der Ukraine an

    In der vergangenen Nacht haben Russlands Streitkräfte weitere Drohnenangriffe gegen Energieobjekte, logistische Ziele sowie Häfen und Schiffe, die im Interesse des ukrainischen Militärs genutzt werden, ausgeführt.

    Nach Angaben des russischen Verteidigungsministeriums wurden dabei ein Lager für Mittel- und Langstreckendrohnen in der Siedlung Olschany im Gebiet Charkow sowie ein Umspannwerk in der Stadt Charkow getroffen. Ein weiteres Umspannwerk wurde in der Stadt Kamenez-Podolski im Gebiet Chmelnizki zerstört.

    Im Gebiet Odessa wurde die Hafeninfrastruktur sowie vier Lagerhallen mit militärischen Gütern im Hafen von Tschernomorsk angegriffen. Zudem wurde im Schwarzen Meer ein Frachter getroffen, der militärische Güter für Kiews Truppen transportierte.

  • 25.10.2026 20:00 Uhr

    20:00 Uhr

    Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

  • 19:59 Uhr

    Selenskij: Neutralität und Reduzierung des Militärs "rote Linien" für Kiew

    Kiew werde Einschränkungen der Zahlenstärke seines Militärs und einen neutralen Status als Bedingungen für eine friedliche Lösung des Konflikts nicht akzeptieren. Dies kündigte der ukrainische Staatschef Wladimir Selenskij in einem Interview mit dem Fernsehsender TSN an. Er sagte, dass er diese Haltung bereits der US-amerikanischen Seite mitgeteilt habe:

    "Sie haben die Schlussfolgerungen verstanden, dass Beschränkungen unserer Armee und die Neutralität der Ukraine nicht in Frage kommen."

    Auf eine Frage der Journalistin, ob es sich bei diesen Forderungen um "rote Linien" der Ukraine handelte, antwortete er:

    "Ich würde mich ungern in das Thema unserer roten Linien vertiefen, doch im Prinzip sind sie klar."

    Zuvor hatten Russlands Vertreter mehrmals betont, dass ein neutraler Status der Ukraine eine der Hauptbedingungen für eine Lösung des Konflikts sei.

  • 19:23 Uhr

    WSJ: Kiew steht schlimmster Winter seit fünf Jahren bevor

    Die ukrainische Hauptstadt Kiew hat den schlimmsten Winter seit fünf Jahren vor sich, schreibt das Wall Street Journal. Das Blatt gab damit die Warnung des Leiters des ukrainischen Energieforschungszentrums, Alexandr Chartschenko, wieder, wonach auf Abschaltungen von Strom Notreparaturen folgen werden. Damit werde sich ein Ring schließen. 

    Das Wall Street Journal weist zudem darauf hin, dass die Stromausfälle auch die Wasserversorgung der Stadt beeinträchtigen werden, und schreibt:

    "Drei Millionen Bewohner Kiews bereiten sich auf den schwersten Winter während des gesamten Kriegs vor, der knapp fünf Jahre andauert. Einige denken darüber nach, die Stadt zu verlassen."

    Zuvor hatte bereits Kiews Bürgermeister Klitschko die Bewohner aufgerufen, die Stadt zu verlassen.

  • 18:49 Uhr

    Musk wirft Selenskij Bruch der Starlink-Nutzungsbedingungen vor

    Der ukrainische Staatschef Wladimir Selenskij verletzt laut Elon Musk die Nutzungsbedingungen des Satellitennetzwerks Starlink, indem er es für Angriffe auf russisches Territorium nutzt. In einem Beitrag auf X teilt Musk einen Screenshot von Selenskijs Tweet, in dem der ukrainische Staatschef ankündigt, dass Kiews Militär Starlink für Mittelstreckenangriffe gegen Ziele in Russland nutze, und betont:

    "Für die Narren da draußen: Selenskij postete selbst, dass er Starlink für offensive Drohnenangriffe nutzt, was immer den Nutzungsbedingungen von Starlink widersprach."

    Zuvor behauptete Musk, dass Starlink ein ziviler kommerzieller Dienst und im Gegensatz zu dem von der US-Regierung kontrollierten System Starshield "ein anderes System" sei. Dem fügte er hinzu, dass Starlink "bei weitem mehr als jedes andere Privatunternehmen für die Verteidigung der Ukraine" getan habe, und schrieb:

    "Sollte Starlink abgeschaltet werden, würde die ukrainische Front sofort zusammenbrechen. Das ist KEINE Drohung, sondern nur eine Tatsachenfeststellung."

  • 18:08 Uhr

    Belgorod: Zahl der Opfer steigt auf zwei

    Die Anzahl der Menschen, die beim nächtlichen Angriff des ukrainischen Militärs auf Belgorod ums Leben gekommen sind, ist auf drei gestiegen. Nach Angaben des Bürgermeisters der Stadt, Walentin Demidow, erlag einer der verwundeten Zivilisten seinen Verletzungen im Krankenhaus. Insgesamt seien zudem 13 weitere Menschen verletzt und würden medizinisch versorgt.

  • 17:37 Uhr

    Schwarzes Meer: weiterer Transport von Militärgütern für die Ukraine getroffen

    Russlands Streitkräfte setzen ihre Angriffe gegen Schiffe, die im Interesse des ukrainischen Militärs eingesetzt werden, fort. Das russische Verteidigungsministerium meldet einen Drohnenangriff gegen ein solches Schiff:

    "Zur See wurde ein Frachter getroffen, der Güter zur Versorgung der Streitkräfte der Ukraine in den Hafen von Odessa lieferte."

Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.