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Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Truppen ziehen Kessel bei Charkow enger

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Truppen ziehen Kessel bei Charkow engerQuelle: Sputnik © Sergei Bobylew
  • 11.09.2026 09:00 Uhr

    09:00 Uhr

    Russische Streitkräfte greifen gegnerische Rüstungsindustrie und Logistikzentren an

    In der vergangenen Nacht haben die russischen Streitkräfte nach Angaben des Verteidigungsministeriums einen kombinierten Schlag mit präzisionsgelenkten Luftwaffen und Kampfdrohnen geführt.

    Getroffen wurden Rüstungsbetriebe und Logistikzentren, die an der Produktion und Lagerung von Drohnen beteiligt sind, sowie Datenzentren in der Stadt Kiew und in den Gebieten Kiew, Chmelnizki und Dnepropetrowsk. Zudem wurden Hafeninfrastruktur im Gebiet Odessa, über die die für die ukrainische Armee bestimmte Ladung entladen und gelagert wurde, sowie Schiffe getroffen, die Militärgüter und Treib- und Schmierstoffe für die ukrainische Armee transportierten.

  • 08:27 Uhr

    Raketenangriff auf Wolgograd beschädigt Mehrfamilienhaus, zwei Verletzte

    Bei einem nächtlichen Raketenangriff auf das Gebiet Wolgograd ist ein Mehrfamilienhaus beschädigt worden. Der Gouverneur Andrei Botscharow teilt auf seinem Telegram-Kanal mit, dass zwei Männer im Alter von 55 und 42 verletzt wurden. Sie wurden ins Krankenhaus gebracht. Zudem sind Trümmerteile auf dem Gelände eines Industriebetriebs im Süden der Stadt niedergegangen.

    Einsatzkräfte sind vor Ort, die Aufräumarbeiten dauern an. Der Gouverneur hat zudem angeordnet, Notunterkünfte in Bereitschaft zu versetzen.

  • 07:56 Uhr

    Truppenverband Süd zerstört britisches Husky-Fahrzeug bei Druschkowka

    Russische Truppen haben südlich von Druschkowka im Gebiet Donezk ein britisches Panzerfahrzeug vom Typ Husky der ukrainischen Armee zerstört, so das Verteidigungsministerium in Moskau. Das mit Drohnenschutz ausgestattete Fahrzeug ist durch gezielte Treffer vollständig ausgebrannt und nicht mehr instandzusetzen.

    Die russische Nachrichtenagentur TASS veröffentlichte auf Telegram entsprechende Aufnahmen.

  • 07:21 Uhr

    Gebiet Charkow: Russische Drohnen zerstören Quads, Bodenroboter und eingeschlossene ukrainische Kräfte

    Drohneneinheiten des Truppenverbands Nord haben im Gebiet Charkow gegnerische Quads, bodengestützte Roboterkomplexe zerstört und im Kessel eingeschlossene ukrainische Kräfte neutralisiert. Wie das russische Verteidigungsministerium mitteilt, sind zudem Kommandopunkte für gegnerische Drohnen getroffen worden. Der durchgehende Drohneneinsatz schaffe die Voraussetzungen, die Pufferzone im Gebiet auszuweiten, und ermögliche den Stoßtrupps des Verbands, weiter vorzurücken,  so das Verteidigungsministerium in Moskau.

  • 10.09.2026 22:00 Uhr

    22:00 Uhr

    Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

  • 21:59 Uhr

    Trump-Gesandte "schockiert" über das Verhalten ukrainischer Amtsträger

    Steve Witkoff und Jared Kushner reisten nach Kiew, nachdem sie in Moskau Gespräche mit Russlands Präsident Wladimir Putin geführt hatten. Während eine Abgeordnete meinte, dass man sich in der Diplomatie keine Scherze mit den Amerikanern erlauben dürfe, erklärte Selenskij, man werde die überbrachten Vorschläge prüfen.

    Lesen Sie dazu mehr hier auf unserer Webseite.

  • 21:44 Uhr

    Carney: Kanada und Ukraine einigen sich auf Lieferung von Luftabwehrraketen

    Kanada und die Ukraine haben sich laut dem kanadischen Premierminister Mark Carney auf die endgültigen Bedingungen für die Lieferung von Abfangraketen für Luftabwehrsysteme geeinigt. Der Wert der Lieferung beträgt 253 Millionen US-Dollar. Carney sagt bei einer Pressekonferenz mit Wladimir Selenskij im kanadischen Calgary:

    "Heute haben Kanada und die Ukraine die endgültigen Bedingungen für die Lieferung dringend benötigter Abfangraketen für Luftabwehrsysteme über den US-Mechanismus JumpStart vereinbart."

  • 21:35 Uhr

    Drohnenangriffe auf russische Grenzgebiete: Zwei Menschen verletzt

    Im Gebiet Belgorod wurde eine Zivilistin verletzt, als eine ukrainische FPV-Drohne ein Auto im Dorf Nikolskoje angriff. Die Frau erlitt Splitterverletzungen und wurde ins Krankenhaus gebracht. Im Gebiet Kursk wurde ein 57-jähriger Mann bei einem ukrainischen Drohnenangriff auf das Dorf Iljek verletzt. Nach Angaben von Gouverneur Alexander Chinstein erlitt er multiple Splitterverletzungen. Er wurde medizinisch versorgt und soll zur weiteren Behandlung nach Kursk gebracht werden.

  • 21:21 Uhr

    Budanow: Ukraine kann den Krieg nicht mit Drohnenangriffen gewinnen

    Angriffe tief im Gebiet des Gegners allein können keinen Sieg im Konflikt bringen. Das erklärte der Leiter des ukrainischen Präsidentenbüros Kirill Budanow auf der Riga-Konferenz während einer Sitzung zur Integration der Kampferfahrungen der ukrainischen Streitkräfte in die NATO-Praxis. Dies berichtet das Nachrichtenportal Delfi.

    Budanow stellt die ukrainische Praxis von Langstrecken-Drohnenangriffen infrage. Solche Angriffe seien nur "in Kombination mit anderen Formen klassischer Kriegführung" wirksam. Allein mit Langstreckenangriffen könne man den Krieg nicht gewinnen, so Budanow. Er verweist dabei auf das Vorgehen der USA in Iran.

  • 21:11 Uhr

    Dnjepropetrowsk: Lagerhallen nach russischem Angriff in Flammen

    Nach dem Angriff russischer Streitkräfte hat sich eine riesige Rauchwolke über der Stadt ausgebreitet. Vorläufigen Angaben zufolge wurden Lagerhallen getroffen, in denen ein Großbrand ausbrach. Dies berichtet der Telegram-Kanal "Wojenny Oswedomitel".

    In Dnjepropetrowsk wurde demnach auch das Ölförderwerk Oleina getroffen, das seinen Betrieb vorübergehend eingestellt hat. Zudem sollen Lagerhallen der Lebensmittelkette VARUS getroffen worden sein.

    Der Rauch des Brandes ist noch in Dutzenden Kilometern Entfernung zu sehen.

Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.