Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Armee trifft vier gegnerische Schiffe

5.09.2026 19:11 Uhr
19:11 Uhr
Putin begrüßt Witkoff und Kushner im Kreml
Der russische Präsident Wladimir Putin hat den US-Sondergesandten Steve Witkoff und Jared Kushner, den Schwiegersohn von US-Präsident Donald Trump, vor Beginn der Gespräche im Kreml per Handschlag begrüßt. An den Verhandlungen nehmen auch Putins außenpolitischer Berater Juri Uschakow und der Chef des russischen Direktinvestitionsfonds RDIF, Kirill Dmitrijew, teil. Das Treffen findet im Repräsentationsbüro des Präsidenten im Senatspalast des Kremls statt.
18:59 Uhr
"Mit westlichen Steuergeldern": Russische Menschenrechtsbeauftragte berichtet über getötete Kinder

Die russische Menschenrechtsbeauftragte Jana Lantratowa hat im Interview mit RT DE-Militärkorrespondent Iwan Poljanskij über ihre Arbeit mit Betroffenen des Ukraine-Krieges gesprochen. Dabei zeigte sie persönliche Gegenstände von Kindern, die durch ukrainischen Beschuss ums Leben gekommen sind, und machte westliche Waffenlieferungen für zivile Opfer mitverantwortlich.
Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.
18:40 Uhr
Zeitweilige Waffenruhe soll Reparaturen am AKW Saporoschje ermöglichen
Im Gebiet des AKW Saporoschje ist am Morgen eine zeitweilige Waffenruhe in Kraft getreten. Sie soll Reparaturarbeiten an der am 20. August beschädigten Stromleitung Ferrosplawnaja ermöglichen. Seitdem werden das Kraftwerk und seine Sicherheitssysteme über Reserve-Dieselgeneratoren mit Strom versorgt.
Die Waffenruhe wurde demnach durch das russische Verteidigungsministerium, die Nationalgarde und das Außenministerium ermöglicht. Die IAEA hat die notwendige Vermittlerrolle übernommen. Zunächst soll die Waffenruhe etwa eine Woche dauern.
Eine erfolgreiche Reparatur garantiert allerdings noch keine Wiederaufnahme der Stromversorgung. Die bereits am 23. Juli reparierte Leitung Dnjepr wurde bislang wegen der Untätigkeit der Behörden in Kiew nicht wieder angeschlossen.
Trotz der Probleme befindet sich die Situation am Kraftwerk unter Kontrolle. Dies sei auch dem Einsatz der Belegschaft zu verdanken, heißt es weiter.
18:18 Uhr
Russische Armee trifft vier gegnerische Schiffe
Nach Angaben des russischen Verteidigungsministeriums haben russische Streitkräfte mit Geran-Drohnen drei Frachtschiffe und ein Containerschiff in den Häfen Tschernomorsk und Odessa getroffen.
Nach Angaben von Quellen nehmen die Häfen Odessa, Tschernomorsk und Juschny weiterhin keine Handelsschiffe an und fertigen auch keine kommerziellen Schiffe ab. Sie würden ausschließlich im Interesse der ukrainischen Streitkräfte genutzt.
Laut TASS hat die Ukraine durch die Einstellung des kommerziellen Schiffsverkehrs in den Häfen des Großraums Odessa rund 3,15 Milliarden US-Dollar an Deviseneinnahmen verloren.
18:00 Uhr
Russischer Präsidentenberater: Nur Russland kann die Ukraine noch retten

Der russische Präsidentenberater Anton Kobjakow hat am 4. September 2026 beim Östlichen Wirtschaftsforum in Wladiwostok erklärt, die Ukraine habe demografisch den Punkt erreicht, an dem es kein Zurück mehr gebe. Dem Land gehe zudem zunehmend das Kanonenfutter für die Streitkräfte aus. In der Ukraine komme auf vier Todesfälle nur noch eine Geburt. Das Land steuere daher auf ein Aussterben zu und könne nur von Russland gerettet werden.
Das Video gibt es hier auf unserer Website zu sehen.
17:45 Uhr
Russland meldet Angriff auf ukrainische Radaranlagen
Nach Angaben des russischen Verteidigungsministeriums haben russische Streitkräfte eine ukrainische Radaranlage der Luftabwehr im Gebiet Nikolajew mit Geran-4-Seeker-Drohnen angegriffen. Die Anlage befand sich demnach nahe der Ortschaft Tschernopolje.
Darüber hinaus sei im Raum Slowjansk eine Radaranlage zur Artillerieaufklärung vom Typ Rada mitsamt Begleitfahrzeugen und ukrainischem Personal durch Geran-4-Seeker-Drohnen getroffen worden, so das Ministerium.
17:27 Uhr
Ukrainische Drohnenangriffe auf Busse im Gebiet Belgorod und der DVR
Ukrainische Drohnen haben einen Betriebsbus im Gebiet Belgorod und einen Passagierbus in Gorlowka in der Donezker Volksrepublik (DVR) angegriffen. Dabei wurden mehrere Zivilisten verletzt.
Im Ort Wolokonowka im Gebiet Belgorod griff eine Drohne einen Betriebsbus an. Ein Mann erlitt mehrere Splitterverletzungen an den Beinen und wurde in ein Krankenhaus gebracht. Der Bus wurde beschädigt, teilte der regionale Einsatzstab mit.
In Gorlowka stieg die Zahl der Verletzten nach dem Angriff auf einen Passagierbus unterdessen auf sechs. Dies teilte Bürgermeister Iwan Prichodko mit. Der Angriff hatte sich am 3. September ereignet. Zunächst war von fünf Verletzten und einem Todesopfer die Rede.
17:00 Uhr
Die Ukraine wollte Russlands Taktik auf dem Schlachtfeld kopieren – und tappte in eine Falle

Hinter Wladimir Selenskijs Behauptungen über "befreite" Gebiete im Gebiet Saporoschje verbergen sich eine gescheiterte Operation, im Stich gelassene Sturmtruppen und eine zunehmend instabile Südfront.
Mehr dazu in dieser Analyse von Sergei Poletajew.16:46 Uhr
Medien: Ukrainische Flüchtlinge verlassen Polen und ziehen nach Deutschland und Tschechien
Die Zahl der Ukrainer mit vorübergehendem Schutz in Polen geht weiter zurück. Ein Teil der Flüchtlinge verlässt das Land und zieht insbesondere nach Deutschland und Tschechien, berichtet der Radiosender RMF FM.
Allein im Juli sank die Zahl der Ukrainer mit diesem Status in Polen um rund 8.100 auf 953.100. Im Juni war ihre Zahl bereits um rund 6.300 zurückgegangen.
Deutschland bleibt das EU-Land mit den meisten Ukrainern unter vorübergehendem Schutz. Im Juni lebten dort rund 1,29 Millionen ukrainische Staatsbürger.
In Tschechien waren es Ende Juni etwa 381.000. Auch Spanien (rund 272.300), Rumänien (219.400) und die Slowakei (etwa 149.000) beherbergen zahlreiche ukrainische Flüchtlinge.
16:25 Uhr
Ukrainische Soldaten hinterlassen verminten Erste-Hilfe-Kasten bei Gefallenem
Im Gebiet Saporoschje haben ukrainische Soldaten einen mit einem Sprengsatz präparierten Erste-Hilfe-Kasten neben dem Leichnam eines gefallenen Kameraden zurückgelassen. Dies berichtete ein Schütze des russischen Truppenverbands Ost mit dem Rufnamen Socha gegenüber RIA Nowosti.
Russische Soldaten entdeckten den Leichnam beim Vorrücken durch einen Waldstreifen. Der daneben liegende Erste-Hilfe-Kasten ausländischer Produktion kam ihnen verdächtig vor.
"Wir sahen einen gefallenen Soldaten. Bei ihm lag eine Erste-Hilfe-Tasche, eine NATO-Tasche. Man konnte direkt sehen, dass sie von der NATO war. Etwas kam uns verdächtig vor. Unser Mann untersuchte sie und stellte fest, dass darin der Mechanismus eines Sprengsatzes angebracht war."
Nach seinen Angaben entschärfte ein russischer Soldat den Sprengsatz.
"Sie haben die Leiche ihres Kameraden als Köder benutzt. Sie greifen zu allen möglichen Tricks und schonen ihre eigenen Soldaten nicht."
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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.


