Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Armee trifft vier gegnerische Schiffe

5.09.2026 19:44 Uhr
19:44 Uhr
Russland meldet Zerstörung großer Lkw-Stellfläche in Saporoschje
Nach Angaben des Telegram-Kanals ANNA NEWS hat ein russischer Angriff einen großen Stellplatz für Lastwagen in Saporoschje getroffen. Dabei seien mehr als ein Dutzend Lkw zerstört worden. Die Fahrzeuge wurden demnach als Plattformen zum Start von Drohnen sowie für den Transport von Munition eingesetzt. Der Telegram-Kanal veröffentlicht Aufnahmen der brennenden Lastwagen.
19:19 Uhr
Russland greift Munitionsbetrieb bei Kiew mit Drohnen an
Nach Angaben des Verteidigungsministeriums haben russische Streitkräfte mit Langstrecken-Kampfdrohnen einen Industriebetrieb in Borispol im Gebiet Kiew angegriffen. Dabei sei das Unternehmen Black Ammo getroffen worden. Laut dem Ministerium ist der Betrieb auf die Herstellung, Beschaffung und Lieferung von Munition und Sprengstoffen für ukrainische Sicherheitsbehörden spezialisiert.
19:11 Uhr
Putin begrüßt Witkoff und Kushner im Kreml
Der russische Präsident Wladimir Putin hat den US-Sondergesandten Steve Witkoff und Jared Kushner, den Schwiegersohn von US-Präsident Donald Trump, am Samstagabend im sogenannten Roten Salon des Katharinensaals im Großen Kremlpalast empfangen.
An den Verhandlungen nehmen auch Putins außenpolitischer Berater Juri Uschakow und der Chef des Russischen Direktinvestitionsfonds (RDIF) Kirill Dmitrijew teil.
Es ist das erste Mal, dass Putin die US-Verhandler im Großen Kremlpalast empfängt. Zuvor hatten ihre Treffen mit Putin im Repräsentationsbüro des Präsidenten im Senatspalast stattgefunden.
"Die Situation, mit der wir uns heute auseinandersetzen müssen, ist natürlich nicht einfach", sagte Putin zu Beginn der Gespräche.
18:54 Uhr
Zeitweilige Waffenruhe soll Reparaturen am AKW Saporoschje ermöglichen
Im Gebiet des AKW Saporoschje ist am Morgen eine zeitweilige Waffenruhe in Kraft getreten. Sie soll Reparaturarbeiten an der am 20. August beschädigten Stromleitung Ferrosplawnaja ermöglichen. Seitdem werden das Kraftwerk und seine Sicherheitssysteme über Reserve-Dieselgeneratoren mit Strom versorgt.
Die Waffenruhe wurde demnach durch das russische Verteidigungsministerium, die Nationalgarde und das Außenministerium ermöglicht. Die IAEA hat die notwendige Vermittlerrolle übernommen. Zunächst soll die Waffenruhe etwa eine Woche dauern.
Eine erfolgreiche Reparatur garantiert allerdings noch keine Wiederaufnahme der Stromversorgung. Die bereits am 23. Juli reparierte Leitung Dnjepr wurde bislang wegen der Untätigkeit der Behörden in Kiew nicht wieder angeschlossen.
Trotz der Probleme befindet sich die Situation am Kraftwerk unter Kontrolle. Dies sei auch dem Einsatz der Belegschaft zu verdanken, heißt es weiter.
18:35 Uhr
"Mit westlichen Steuergeldern": Russische Menschenrechtsbeauftragte berichtet über getötete Kinder

Die russische Menschenrechtsbeauftragte Jana Lantratowa hat im Interview mit RT DE-Militärkorrespondent Iwan Poljanskij über ihre Arbeit mit Betroffenen des Ukraine-Krieges gesprochen. Dabei zeigte sie persönliche Gegenstände von Kindern, die durch ukrainischen Beschuss ums Leben gekommen sind, und machte westliche Waffenlieferungen für zivile Opfer mitverantwortlich.
Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.
18:35 Uhr
Witkoff und Kushner zu Gesprächen mit Putin im Kreml
Der Konvoi mit dem US-Sondergesandten Steve Witkoff und Jared Kushner, dem Schwiegersohn von US-Präsident Donald Trump, ist auf das Gelände des Kreml gefahren. Dort wollen sie mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin verhandeln, wie ein Korrespondent von RIA Nowosti berichtet.
Vor dem Treffen hatten Witkoff und Kushner rund dreieinhalb Stunden mit Kirill Dmitrijew, dem Chef des russischen Direktinvestitionsfonds RDIF, bei einem Geschäftsessen in einem Moskauer Restaurant verbracht. Anschließend fuhren sie zum Kreml.
Trump hatte am Vortag erklärt, seine Vertreter würden bei ihrem Moskau-Besuch einen Vorschlag zur Beendigung des Ukraine-Konflikts vorlegen. Details hatte er nicht genannt. Kremlsprecher Dmitri Peskow rief dazu auf, keine Prognosen abzugeben und das Treffen abzuwarten.
Für Putin und Witkoff ist es das sechste Treffen in Russland.
18:18 Uhr
Russische Armee trifft vier gegnerische Schiffe
Nach Angaben des russischen Verteidigungsministeriums haben russische Streitkräfte mit Geran-Drohnen drei Frachtschiffe und ein Containerschiff in den Häfen Tschernomorsk und Odessa getroffen.
Nach Angaben von Quellen nehmen die Häfen Odessa, Tschernomorsk und Juschny weiterhin keine Handelsschiffe an und fertigen auch keine kommerziellen Schiffe ab. Sie würden ausschließlich im Interesse der ukrainischen Streitkräfte genutzt.
Laut TASS hat die Ukraine durch die Einstellung des kommerziellen Schiffsverkehrs in den Häfen des Großraums Odessa rund 3,15 Milliarden US-Dollar an Deviseneinnahmen verloren.
18:00 Uhr
Russischer Präsidentenberater: Nur Russland kann die Ukraine noch retten

Der russische Präsidentenberater Anton Kobjakow hat am 4. September 2026 beim Östlichen Wirtschaftsforum in Wladiwostok erklärt, die Ukraine habe demografisch den Punkt erreicht, an dem es kein Zurück mehr gebe. Dem Land gehe zudem zunehmend das Kanonenfutter für die Streitkräfte aus. In der Ukraine komme auf vier Todesfälle nur noch eine Geburt. Das Land steuere daher auf ein Aussterben zu und könne nur von Russland gerettet werden.
Das Video gibt es hier auf unserer Website zu sehen.
17:45 Uhr
Russland meldet Angriff auf ukrainische Radaranlagen
Nach Angaben des russischen Verteidigungsministeriums haben russische Streitkräfte eine ukrainische Radaranlage der Luftabwehr im Gebiet Nikolajew mit Geran-4-Seeker-Drohnen angegriffen. Die Anlage befand sich demnach nahe der Ortschaft Tschernopolje.
Darüber hinaus sei im Raum Slowjansk eine Radaranlage zur Artillerieaufklärung vom Typ Rada mitsamt Begleitfahrzeugen und ukrainischem Personal durch Geran-4-Seeker-Drohnen getroffen worden, so das Ministerium.
17:27 Uhr
Ukrainische Drohnenangriffe auf Busse im Gebiet Belgorod und der DVR
Ukrainische Drohnen haben einen Betriebsbus im Gebiet Belgorod und einen Passagierbus in Gorlowka in der Donezker Volksrepublik (DVR) angegriffen. Dabei wurden mehrere Zivilisten verletzt.
Im Ort Wolokonowka im Gebiet Belgorod griff eine Drohne einen Betriebsbus an. Ein Mann erlitt mehrere Splitterverletzungen an den Beinen und wurde in ein Krankenhaus gebracht. Der Bus wurde beschädigt, teilte der regionale Einsatzstab mit.
In Gorlowka stieg die Zahl der Verletzten nach dem Angriff auf einen Passagierbus unterdessen auf sechs. Dies teilte Bürgermeister Iwan Prichodko mit. Der Angriff hatte sich am 3. September ereignet. Zunächst war von fünf Verletzten und einem Todesopfer die Rede.
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.

