
Fehlalarm in Brasilien: Notfallsystem meldet angebliche Alien-Invasion

In Brasilien haben Hacker das Notfallwarnsystem manipuliert und Millionen Bürgerinnen und Bürgern Nachrichten über eine angebliche Invasion aus dem All geschickt, teilten die Behörden des Landes mit. Auf den Smartphones der Brasilianer ertönte ein lauter Alarmton, zudem erschienen Pop-up-Benachrichtigungen auf den Bildschirmen, von denen einige vor einer Landung von Außerirdischen auf der Erde "warnten".
Brazil’s Ministry of Defense woke up millions of people with a message saying, “Alien attack.
— NEXTA (@nexta_tv) June 21, 2026
Humans, we have arrived.”The ministry later said the message was the result of a hacker attack. pic.twitter.com/HoY55ElpTR
Über den Vorfall berichtete Wolnei Wolff, Staatssekretär für Schutz und Zivilschutz, wie die Nachrichtenagentur Agência Brasil meldet. Die Brasilianer erhielten mehrere Varianten der Hacker-Nachrichten. Einige bestanden lediglich aus einer Ansammlung von Wörtern mit grammatikalischen Fehlern und umgangssprachlichen Ausdrücken. Eine andere Nachricht lautete: "Schützt euch: ALIEN-ANGRIFF, Menschen, wir sind angekommen". Die verschickten Warnungen enthielten zudem mehrfach das Wort "Misanthropie", also Menschenhass.

Solche Nachrichten erhielten Einwohner der Städte Curitiba, São Paulo, Rio de Janeiro, Belo Horizonte, Brasília, Salvador und Campo Grande. Der Vorfall wurde anschließend in sozialen Netzwerken intensiv diskutiert, während die Behörden der betroffenen Städte rasch klarstellten, dass die Meldungen in Wirklichkeit mit keiner realen Bedrohung zusammenhingen.
Das kompromittierte System wird normalerweise genutzt, um die Bevölkerung vor tatsächlichen Naturkatastrophen und Notfällen zu warnen. Wolnei Wolff erklärte, dies sei bei weitem nicht das erste Mal gewesen, dass Systeme staatlicher Behörden Ziel von Hackerangriffen durch Cyberkriminelle würden. Leider gebe es Menschen, die bewusst versuchten, dem Land Schaden zuzufügen. Die Behörden werden den Vorfall unter Beteiligung der Bundespolizei untersuchen.
Mehr zum Thema – FSB deckt groß angelegte Cyberspionage gegen russische Geheimnisträger auf
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.