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Moskau: FSB vereitelt Terroranschlag im Auftrag Kiews

Russlands Inlandsgeheimdienst FSB hat nach eigenen Angaben ein Terrorattentat auf einen Sicherheitsbeamten im Auftrag der ukrainischen Geheimdienste in der Hauptstadt Moskau verhindert. Die Behörde gibt die Festnahme einer russischen Staatsbürgerin bekannt. 
Moskau: FSB vereitelt Terroranschlag im Auftrag KiewsQuelle: Sputnik © Dmitri Makejew

Mitarbeiter des russischen Inlandsgeheimdienstes FSB haben die illegalen Aktivitäten einer Frau gestoppt, die einen Terroranschlag auf einen Sicherheitsbeamten in Moskau vorbereitet hat. Dies ist einer Mitteilung des FSB vom Freitag zu entnehmen. Die russische Staatsbürgerin sollte demnach auf Anweisung der ukrainischen Geheimdienste einen selbst gebauten Sprengsatz unter dem Auto des Beamten anbringen.

Nach Angaben der Behörde hat die 30-Jährige über die Kurznachrichtendienste Telegram und WhatsApp einen Auftraggeber in der Ukraine kontaktiert und ihm ihre Bereitschaft mitgeteilt, sich an terroristischen Aktivitäten zu beteiligen. Im Gegenzug sei der Frau Unterstützung zugesichert worden, den Daueraufenthalt in einem EU-Land zu erhalten.

"Gemäß den Anweisungen eines Vertreters des feindlichen Geheimdienstes reiste die Täterin über die Türkei und Moldawien in die Ukraine, wo sie in Sabotage und terroristischen Aktivitäten ausgebildet wurde, woraufhin sie nach Russland zurückkehrte."

Anschließend habe die Frau einen Sprengsatz aus einem Versteck am Stadtrand von Samara geholt und sei ins Gebiet Moskau gefahren, um dort einen Terroranschlag zu verüben, heißt es weiter in der Mitteilung des FSB.

Die Täterin sei in dem Moment von den FSB-Mitarbeitern festgenommen worden, als sie dabei gewesen sei, den Sprengsatz unter dem Fahrzeug des Sicherheitsbeamten anzubringen.

Die Ermittlungsabteilung der Behörde für das Gebiet Moskau leitete ein Strafverfahren unter anderem wegen versuchten Terroranschlags ein. Zur Vorbeugung wurde sie inhaftiert.

Wie es heißt, werden derzeit Ermittlungsmaßnahmen- und Aktionen durchgeführt, um die Tat der Frau als Hochverrat einstufen zu können, für den das Gesetz eine Freiheitsstrafe von bis zu 20 Jahren vorsieht.

"Russlands Inlandsgeheimdienst FSB betont erneut, dass alle Personen, die dem Feind helfen, identifiziert und bestraft werden", warnt die Sicherheitsbehörde in Moskau.

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