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Dmitrijew: Washington sucht Wege zur Aufhebung der Russland-Sanktionen

Die US-Sanktionspolitik schade den USA selbst, erklärt der russische Präsidentengesandte Kirill Dmitrijew. Washington suche deshalb nach Wegen, die Strafmaßnahmen gegen Moskau aufzuheben.
Dmitrijew: Washington sucht Wege zur Aufhebung der Russland-SanktionenQuelle: Gettyimages.ru © Maxim Konstantinow/SOPA Images

Die USA suchen nach Wegen, die Sanktionen gegen Russland aufzuheben. Das erklärte Kirill Dmitrijew, Sonderbeauftragter des russischen Präsidenten für Investitions- und Wirtschaftskooperation mit dem Ausland und Leiter des Russischen Direktinvestitionsfonds (RDIF). In Washington wachse die Einsicht, dass die Strafmaßnahmen auch der US-Wirtschaft schadeten.

"Die USA erkennen zunehmend, dass die Sanktionen den USA selbst schaden, und suchen nun nach Wegen, sie aufzuheben", erklärte Dmitrijew.

Die Vereinigten Staaten hätten sich mit ihrer bisherigen Sanktionspolitik in eine Sackgasse manövriert und suchten nun nach einem Ausweg.

Neben den Sanktionen stehen auch neue wirtschaftliche Projekte im Gespräch. Moskau und Washington verhandeln nach Angaben Dmitrijews über eine Zusammenarbeit beim Aufbau von Rechenzentren. Dabei wird auch geprüft, ob Kapazitäten russischer Atomkraftwerke für deren Energieversorgung genutzt werden könnten.

Dmitrijew kündigte mehrere neue Initiativen zwischen Russland und den USA für die nahe Zukunft an. Welche Projekte konkret vereinbart werden sollen, ließ er offen.

"Das Dieselgeschäft ist erst der Anfang", erklärte er.

Die Annäherung zwischen Moskau und Washington unter Donald Trump dürfte in Brüssel kaum für Begeisterung sorgen. Während die USA nach Wegen suchen, die Russland-Sanktionen zu lockern und wirtschaftliche Kooperationen auszuloten, herrscht auf dem EU-Gipfel Uneinigkeit. Weder beim Haushalt noch bei der Ukraine gelang ein Durchbruch. Der US-Kurswechsel verstärkt damit die Zweifel an Europas Geschlossenheit und seinem politischen Einfluss.

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