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"Wer gegen uns agiert, zahlt den Preis": Israel weist 20 britische Diplomaten aus

Israels Außenminister Gideon Sa'ar hat das britische Generalkonsulat im palästinensisch beanspruchten, aber unter israelischer Verwaltung stehenden Ost-Jerusalem für geschlossen erklärt und 20 Diplomaten des Landes verwiesen.

Nur sieben Vertretern wird der Verbleib im bisherigen Gebäude unter strengen Auflagen gestattet.

Sa'ar verkündete das Ende der "israelischen Zurückhaltung". Jedes Land, das gegen Israel agiere, müsse wissen, dass es "einen Preis zahlen" werde. Der Eklat folgt auf ein britisches Importverbot für Waren aus israelischen Siedlungen.

Zudem schließt Israel britische Vertreter aus einem Hilfszentrum aus, stoppt deren Ausbildungsaktivitäten im Westjordanland und verhängt Einreiseverbote gegen zwölf britische Politiker und Bürger.

Der britische Außenminister Ed Miliband sprach Israel in einer schriftlichen Erklärung die rechtliche Befugnis zur Schließung ab. Nach Gesprächen mit der israelischen Regierung wird London die Arbeit vor Ort mit dem verbliebenen Personal unter dem Namen "UK Mission, Jerusalem" fortsetzen.

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