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Liveticker Ukraine-Krieg: Stromausfall legt Kiews Nahverkehr lahm

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Stromausfall legt Kiews Nahverkehr lahm© Urheberrechtlich geschützt
  • 20.10.2026 17:17 Uhr

    17:17 Uhr

    LVR: Zwei Tote und acht Verletzte nach ukrainischen Drohnenangriffen

    In der Volksrepublik Lugansk sind bei Angriffen der ukrainischen Streitkräfte zwei Menschen getötet und acht verletzt worden. Das teilte Republikchef Leonid Passetschnik mit. 

    Im Bezirk Nowoaidar griff der Gegner, so Passetschnik, zivile Fahrzeuge an. Dabei kam ein Mann ums Leben, drei weitere wurden verletzt. Auf der Landstraße Nowoaidar–Starobelsk wurde bei einem Drohnenangriff ein Mann getötet und ein weiterer erlitt Schaden. Auch in den Bezirken Starobelsk und Sewerodonezk wurden zivile Fahrzeuge angegriffen. Zwei Menschen wurden verwundet.

    Im Bezirk Kremennaja beschossen die ukrainischen Streitkräfte einen Kleinbus, wobei eine Frau verletzt wurde. Ein weiterer Angriff richtete sich gegen eine Frau, die mit dem Fahrrad unterwegs war.

    Unter Beschuss standen zudem Fahrzeuge, Wohnhäuser sowie zivile und kommunale Infrastruktur in weiteren Bezirken. Insgesamt wurden dem Republikchef zufolge über dem Gebiet der Republik rund 40 Luftziele zerstört.

  • 17:07 Uhr

    Stromausfall legt Kiews Nahverkehr lahm

    In Kiew ist der Betrieb des oberirdischen elektrischen Nahverkehrs sowie der Standseilbahn wegen eines Stromausfalls vorübergehend eingestellt worden. Dies berichtete der lokale Fernsehsender Kiew 24.

    Zuvor hatte der Sender auch über eine erneute Unterbrechung des U-Bahn-Verkehrs informiert. Bereits Anfang Oktober kam es in Kiew wiederholt zu Betriebsunterbrechungen im U-Bahn- und Straßenbahnverkehr aufgrund von Stromausfällen in der ukrainischen Hauptstadt.

    Unterdessen teilte Bürgermeister Witali Klitschko mit, dass bei einem Angriff eine Energieanlage im Schewtschenkowski-Bezirk getroffen worden sei. Infolge des Angriffs auf die Energieinfrastruktur der Hauptstadt seien die Bezirke Schewtschenkowski, Swjatoschynski, Solomenski und Petscherski teilweise ohne Strom.

  • 16:53 Uhr

    Mironow: Ukraine muss nicht den Verhandlungsführer, sondern die Führung austauschen

    Für einen dauerhaften Frieden mit Russland müsse die Ukraine nicht nur einen neuen Verhandlungsführer ernennen, sondern ihre gesamte Führung, also Parlament und Regierung, austauschen. Dies erklärte Sergei Mironow, Vorsitzender der Partei "Gerechtes Russland", gegenüber TASS. Zuvor hatte US-Präsident Donald Trump erklärt, dass es für die Ukraine möglicherweise an der Zeit sei, jemand anderen als Wladimir Selenskij mit den Friedensverhandlungen zu betrauen.

    Mironow zufolge könnten die EU und Großbritannien einen ihnen loyalen Verhandlungsführer vorschlagen, während Selenskij an der Macht bleibe. Dies werde jedoch nicht zum Frieden beitragen. Er betonte:

    "Ein dauerhafter Frieden ist nur möglich, wenn das Kiewer Regime beseitigt, die Neutralität der Ukraine garantiert und die Entscheidung der Bevölkerung des Donbass und Neurusslands anerkannt wird."

    Er warf den europäischen Ländern vor, Selenskij weiterhin zu unterstützen, und erklärte, dass Trump diese Unterstützung nicht brechen könne. Zudem zeige die Äußerung des US-Präsidenten zum möglichen Wechsel des Verhandlungsführers, dass Trump seine Forderungen nach Selenskijs Rücktritt und Wahlen in der Ukraine aufgegeben habe.

  • 16:35 Uhr

    Trump "enttäuscht und wütend": Rubio zum Stand der Ukraine-Gespräche

    US-Außenminister Marco Rubio hat sich bei einem Besuch in Indien zu den Verhandlungen über eine Friedenslösung für die Ukraine und zur Zusammenarbeit zwischen Washington und Kiew geäußert. Die Rede des Ministers übertrug der Fernsehsender Fox News.

    Rubio zufolge sei US-Präsident Donald Trump enttäuscht und wütend, weil es bei den Verhandlungen keine Fortschritte gebe, obwohl er sich diesem Prozess bereits fast zwei Jahre widme. Die USA wollten dennoch alles daransetzen, eine friedliche Beilegung des Konflikts zu erreichen.

    Rubio bestätigte zudem, er habe 45 Minuten lang mit dem ukrainischen Staatschef Wladimir Selenskij telefoniert und ihm versichert, dass sich an der militärischen Zusammenarbeit zwischen Washington und Kiew nichts geändert habe. Nach Rubios Worten übermittle Washington weiterhin dieselben Warnungen vor Angriffen wie immer.

  • 16:16 Uhr

    99 Prozent Trefferquote dank KI: Russisches Flugabwehrsystem "Zitadelle" im Kampfeinsatz

    Das neueste russische Flugabwehr-Artilleriesystem "Zitadelle" befindet sich bereits im realen Kampfeinsatz zum Schutz kritischer Infrastruktur.

    Dank künstlicher Intelligenz im Feuerleitsystem und programmierbarer Schrapnell-Munition erreicht das System eine Erfolgsquote von 99 Prozent. Es bekämpft effektiv Luftziele jeder Art – von kleinen FPV-Drohnen über schwere Starrflügler-Drohnen bis hin zu Marschflugkörpern. Dabei lernt die KI mit jedem Schuss dazu und benötigt nur wenige Geschosse pro Ziel.

    Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

  • 16:06 Uhr

    Gebiet Kursk: Zahl der Verletzten nach ukrainischem Angriff auf vier gestiegen

    Bei einem ukrainischen Angriff auf den Bezirk Oktjabrski im Gebiet Kursk ist die Zahl der Verletzten auf vier gestiegen. Dies teilte Gouverneur Alexander Chinstein mit.

    Zuvor hatte Chinstein berichtet, dass bei einem Drohnenangriff der Ukraine auf ein Energieobjekt drei Männer verletzt worden seien. Sie wurden in ein Krankenhaus gebracht. Einer lehnte eine stationäre Aufnahme ab, zwei weitere sollten nach Kursk verlegt werden. Ein 31-jähriger Mann erlitt eine Splitterverletzung an der linken Schulter, begab sich selbstständig in das Gebietskrankenhaus Kursk und erhielt dort die notwendige medizinische Versorgung. Dort erhielt er die notwendige medizinische Versorgung, so der Gouverneur.

  • 15:53 Uhr

    60 Millionen Euro pro Tag: Kallas beziffert Exportverluste der Ukraine durch Hafenausfall

    Die wirtschaftlichen Verluste der Ukraine durch die Unterbrechung des Exports über die Schwarzmeerhäfen betragen 60 Millionen Euro pro Tag. Das geht aus einer Erklärung der EU-Diplomatin Kaja Kallas hervor, die auf X veröffentlicht wurde. Kiew habe solche Verluste seit Mitte Juli aufgrund von Angriffen auf Schiffe und Häfen zu verzeichnen, erklärte sie.

    Brüssel rufe dazu auf, die Schifffahrtsfreiheit im Schwarzen Meer dringend wiederherzustellen, angeblich damit ukrainisches Getreide von Hunger betroffene Länder erreichen könne.

  • 15:24 Uhr

    Frau bei massivem ukrainischem Drohnenangriff im Gebiet Charkow verletzt

    Der Leiter der prorussischen militärisch-zivilen Verwaltung des Gebiets Charkow, Witali Gantschew, teilt mit, dass bei einem massiven Drohnenangriff der ukrainischen Streitkräfte auf zivile Infrastruktur und Wohnhäuser eine 1957 geborene Frau aus Nowojegorowka verletzt wurde. Sie erlitt Splitterverletzungen an Kopf und Brustkorb und wurde zur umfassenden Behandlung ins Krankenhaus gebracht.

    Außerdem wurde infolge der Angriffe ukrainischer Drohnen in Nowojegorowka ein Einfamilienhaus vollständig zerstört. Im Dorf Terny im Bezirk Kupjansk fiel ein Umspannwerk aus. Zudem wurden Stromleitungen beschädigt. Die Stromversorgung wurde bereits wiederhergestellt.

  • 14:54 Uhr

    Peskow: Kreml will legitimen Verhandlungspartner

    Der Pressesprecher des russischen Präsidenten, Dmitri Peskow, erklärte, für die russische Seite sei es wichtig, dass die Friedensverhandlungen zur Ukraine von einem legitimen Vertreter der ukrainischen Staatsmacht geführt würden, der bereit sei, Verantwortung zu übernehmen und Entscheidungen zur Beendigung des Krieges zu treffen. Damit kommentierte er die Worte von US-Präsident Donald Trump, der den ukrainischen Staatschef Wladimir Selenskij mit den Worten "kein guter Mann zum Verhandeln" beschrieben hatte.

  • 14:32 Uhr

    Trump attackiert Selenskij: "Zeit, dass jemand anderes für die Ukraine verhandelt"

    US-Präsident Donald Trump hat am Montag vor Reportern die Ablösung von Wladimir Selenskij als Staatschef bei künftigen Verhandlungen mit Russland gefordert. Zuvor hatte eine Journalistin ihn damit konfrontiert, dass Selenskij ihm vorgeworfen hatte, auf der "falschen Seite der Geschichte" zu stehen. Hintergrund ist ein Dekret Trumps, mit dem dieser neue Sanktionen gegen Russland aussetzte.

    Darauf erwiderte Trump: "Selenskij hat doch keine Ahnung, wovon er redet." Er hätte den Krieg schon vor langer Zeit beilegen müssen. Hätte Selenskij auf ihn gehört, würden heute noch eine Million Menschen leben. Zudem erklärte Trump, es sei an der Zeit, dass jemand anderes im Namen der Ukraine verhandle.

    Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.